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Fantastische Festspiele: Besucherrekord an der neuen Elblandbühne Wittenberge

Artikel vom:
23.07.2007
Quelle:
Märkische Allgemeine

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Rundum gelungene Vorstellungen erlebten die rund 3500 Besucher der VIII. Elblandfestspiele. Das Gelände der Alten Ölmühle in Wittenberge bot die kontrastreiche Kulisse für eine perfekt inszenierte Operetten- und Musical-Show. Nachwuchsmoderator Maxi Arland führte charmant durchs Programm und ließ die Auftritte der Solisten und Tänzer gebührend zur Geltung kommen. Bunte Kostüme, bekannte Ohrwürmer aus der Feder von Emmerich Kálmán, Franz Lehár und natürlich Johann Strauß, dargeboten von stimm- und spielgewaltigen Solisten, das Publikum war begeistert.

Doch der eigentliche Star des Abends war, trotz oder gerade wegen seines hohen Alters ein anderer: Johannes Heesters. Der 103-Jährige tauchte, auf zwei Tische gestützt, hinter einem Fächervorhang von Tänzern auf und begrüßte die Gäste mit seinem noch immer deutlich hörbaren holländischen Akzent: »Ich freue mich, bei Ihnen heute Abend hier zu sein.« Beim Singen fing der greise Künstler innerlich an zu leuchten. Lehárs »Da geh' ich ins Maxim« brachte er textsicher und mit kräftiger Stimme zu Gehör. Bereits da dankte ihm das Publikum mit stehenden Ovationen. Bei »Ich danke Gott für all' die schönen Jahre« musste so mancher eine Träne aus den Augenwinkeln wischen. Das große Finale ließ die neue Elblandbühne in leuchtenden Farben erstrahlen, begleitet von einem Höhenfeuerwerk.