20. Elblandfestspiele

Eine italienische Nacht an der Elbe

12. & 13. Juli 2019
20:00 Uhr

Unser Ensemble 2019

Freuen Sie sich auf:


Eva Lind - Sopran (Österreich)

Mit der gebürtigen Innsbruckerin ist eine Solistin bei uns zu Gast, die sich schon mehrfach in die Herzen unserer Festspielbesucher gesungen hat. Ebenso beliebt wie auf unserer Elblandbühne stand und steht sie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der New Yorker Carnegie- oder der Royal Albert Hall in London auf der Bühne. An den Opernhäusern von Paris, London, Berlin, München, Stuttgart, Zürich, Madrid, Tokyo, Shanghai bis Buenos Aires bezaubert sie das Publikum in Paraderollen der Operngeschichte ebenso, wie sie Ihre Bühnenpartner begeistert, darunter weltbe-rühmte Sängerkollegen wie José Carreras, Placido Domingo oder Luciano Pavarotti sowie namhafte Dirigenten, etwa Claudio Abbado, Lord Yehudi Menuhin oder Kurt Masur. Mit unglaublichen 19 Jahren debütierte sie in der anspruchsvollen Partie der "Königin der Nacht" von Wolfgang Amadeus Mozart an der Wiener Staatsoper sowie als "Luicia di Lammermoor" in Basel. Eva Lind ist eine ebenso gefragte Konzertsängerin und verfügt über ein großes Liedrepertoire, das zudem durch geistliche Musik ergänzt wird. Ein ganz besonderes Gespür hat die sympathische Künstlerin für die Operette entwickelt. Als ebenso gern gesehener Gast wie bei unseren Elblandfestspielen tritt Eva Lind bei den Salzburger Festspielen, in der Arena di Verona oder beim Schleswig-Holstein Musikfestival auf. Sie hat zahlreiche Operngesangsaufnahmen auf CD eingesungen und bisher acht Solo-Recitals und zwei DVDs veröffentlicht.



Eva Lind

Alenka Genzel - Sopran

Schon während ihres Gesangsstudiums in Berlin wurde Alenka Genzel fest an das Hans-Otto-Theater Potsdam engagiert, wo sie als Adele in „Die Fledermaus“ debütierte. 1998 wurde sie Solistin der Komischen Oper Berlin, wo sie in mehr als dreißig Partien ihre Vielseitigkeit beweisen konnte. Als Opern und Konzertsängerin und bei zahlreichen Festivals gastiert sie europaweit. Aufsehen erregte ihre Gestaltung der „Anne“ in der Einpersonenoper „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Grigori Frid. Gemeinsam mit ihrem Bühnen- und Lebenspartner Frank Matthias hat sich Alenka Genzel ganz besonders der leichten Muse verschrieben und ist deutschlandweit mit anspruchsvollen Konzertprogrammen zu erleben: „Mit unseren ‚Operetten zum Kaffee‘ setzen wir die Programmkom-bination der Elblandfestspiele tagtäglich fort“, so Genzel, „deswegen reizt es uns, in Wittenberge wieder dabei zu sein“.




Mirjam Miesterfeldt - Sopran

Sie „begeistert mit ihrer Stimme“, so die Presse über die junge Sopranistin, als sie Stipendiatin an der Lotte Lehmann Akademie Perleberg wurde. Zuvor hatte sie den Lotte Lehmann Förderpreis gewonnen, was uns dazu bewogen hat, Mirjam Miesterfeldt schon vor Jahren zu unseren Elblandfestspielen einzuladen. „Schon als kleines Kind interessierte ich mich für die unterschied-lichsten Musikstile“, erzählt sie und steht deshalb heute nicht nur „klassisch“ auf der Bühne sondern auch in Musical- oder Pop-Produktionen. Während ihres Gesangsstudiums an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ergänzte Miesterfeldt ihre klassische Diplomausbildung durch einen Meisterkurs für „Verfemte Musik“ an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv. Inzwischen Berlinerin geworden, arbeitet sie im privaten Aufbaustudium an der Universität der Künste weiter an Gesang und Interpretation, belegte Meisterkurse mit Schwerpunkt Gesang und Schauspiel, bildete ihre Stimme am Operastudio Wien oder noch immer hier in unserer Region an der Lotte Lehmann Akademie aus. So reicht ihr klassisches Repertoire schon heute von den wichtigsten Opernpartien über Lieder des 20. Jahrhunderts, Titeln aus einer Vielzahl an Operetten bis zu neuesten Musicals wie „Über Sieben Brücken“ oder als Amme in „Romeo & Julia“.



Mirjam Miesterfeldt

Julia Schuhmacher - Sopran

Es freut uns ganz besonders, dass unsere Elblandfestspiele nicht nur in die musikalische Welt hinausstrahlen, sondern auch, Künstler unserer Region präsentieren zu dürfen. Die Perlebergerin Julia Schuhmacher wurde als Preisträgerin der Lotte Lehmann Akademie ihrer Heimatstadt im letzten Jahr erstmals zu uns eingeladen und hat auf unserer Elblandbühne Beifallsstürme ausgelöst. Doch schon als Sechsjährige begeisterte sie die Prignitzer bei einer Schulaufführung. Heute meint die us-amerikanische Sopranistin Karan Armstong, Dozentin an der Perleberger Akademie: "Ich werde ihr Talent im Auge behalten!" Schuhmacher studierte an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wechselte dabei von Mezzosopran- zum Sopran-Fach. Mit dem Ensemble "Damen und Herren Kranzler" und ihren Interpretationen von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Abraham, Werner Richard Heymann und Friedrich Hollaender macht Schuhmacher derzeit auf sich aufmerksam. Neben der Mitwirkung in zahlreichen Operninszenierungen, darunter "Pulcinella" von Igor Strawinsky, "Ein Sommernachtstraum" von Felix Mendelssohn-Bartholdy oder der Mozart´schen "Zauberflöte", war sie auch in der "Carmina Burana" zu erleben. Dem Publikum ihrer Heimatregion ist sie durch ihre Mitwirkung beim Musical "The Ghost" und beim "Best of Musical" mit Sascha Krebs in bester Erinnerung.




Julia Schuhmacher

Sandra Borgarts - Mezzosopran

Ebenfalls als Preisträgerin der Lotte Lehmann Akademie Perleberg  wurde die aus Mühlheim an der Ruhr stammende Mezzosopranistin Sandra Borgarts für die diesjährigen Elblandfestspiele unter Vertrag genommen. Bereits vor ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock sammelte sie erste sängerische Erfahrungen, unter anderem als festes Mitglied des Extra-Chores am Aalto-Theater in Essen, gab eigene Liederabende und konzertierte in Oratorien-Aufführungen. Mit der Polnischen Kammerphilharmonie lernte sie das Publikum der "Festspiele Mecklenburg Vorpommern" kennen und nahm an der Internationalen Sommerakademie des "Mozarteum" in Salzburg teil. Nach ihrem Studienabschluss wechselte die junge Sopranistin ins Mezzosopran-Fach. Ihr erstes Engage-ment führte sie an die Oper in Halle (Saale). 2014 wurde sie dann Mitglied des Opernstudios an der Oper in Wuppertal, wo sie dann als Gast verpflichtet wurde.



Sandra Borgarts

Assaf Kacholi "Adoro" - Tenor (Israel)

Der israelische Tenor Assaf Kacholi studierte an der renommierten "Rubin Music Academy" in Tel Aviv und ergänzte seine Ausbildung später in Berlin. Seit über zehn Jahren ist er Mitglied der Crossover-Gesangsformation "Adoro". Bei weit über 150 Konzerten mit neuen Arrangements internationaler Poptitel von Christina Stürmer bis Karat oder den unvergessenen Chansons der Piaf, hat sich "Adoro" einen ebenso erfolgreichen Namen gemacht hat wie mit großen italienischen Arien von Verdi bis Puccini. Besonderes Aufsehen erregte das Quartett beim open air-Konzert zum 20. Jahrestag des Falls der "Mauer" vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Solistisch arbeitet Assaf Kacholi seit 2001 mit dem "Jerusalem Symphony Orchestra" und dem "Tel Aviv Kammerorchester" zusammen, trat unter anderem an der Komischen Oper in Berlin, an der Neuköllner Oper, mit dem Brandenburgischen Staatsorchester beim Frankfurt Oder Musikfestival sowie in zahlreichen internationalen Opernproduktionen auf. Sein besonderes Interesse gilt nationalen Gesangtechniken. Der sympathische junge Künstler setzt dabei ganz bewusst die historische Aufführungspraxis der jeweiligen musikalischen Epoche um. So hat er eine starke Leidenschaft für wärmere und intimere Interpretation entwickelt, etwa bei Robert Schumanns "Dichterliebe". Große konzertante Werke gehören ebenso zu seinem Repertoire, darunter Mozarts "Requiem", Haydn´s "Schöpfung" oder der "Messias" von Händel. Im vergangenen Jahr erschien seine neue CD "Hymne a L'amour". In mehreren Sprachen stellt Assaf Kacholi die Liebe in all' ihren Facetten vor.



Assaf Kacholi

Heiko Reissig - Tenor

Schon als Kind begeisterte sich der Wittenberger für die Bühne. Mit einem selbstgebauten Puppen-theater und dem Märchen "Hänsel und Gretel" stand er als Neunjähriger in unserer Stadt zum ersten Mal auf den "Bretter, die die Welt bedeuten“ und ihn seit seitdem nicht mehr loslassen. Nach dem Abitur zog es ihn für praktische Theaterlehrjahre u.a. an den Friedrichstadt-Palast nach Berlin. Anschließend begann er sein Studium an den Hochschulen für Musik und Theater Leipzig, Berlin und München, wo er erfolgreich eine klassische Ausbildung unter anderem in den Fächern Gesang, Schauspiel, Tanz, Musik- und Theatergeschichte sowie Pädagogik absolvierte, ergänzt durch Regiepraktika an der Seite von August Everding, Harry Kupfer, Ruth Berghaus und Einar Schleef. Erste Engagements führten den jungen Sänger an die Komische Oper Berlin, nach Hof und an die Musikalische Komödie der Oper Leipzig. Freischaffende arbeitete er an zahlreichen Theatern und bei Festspielen, bei Film- und Fernsehproduktionen und ging mit ersten Gastspielen nach Japan, Mexico und in die USA. In dieser Zeit arbeitete er mit UFA-Stars wie Ilse Werner und Johannes Heesters zusammen, sang unter dem Dirigat von Sir Yedudi Menuhin und stand u. a. mit Waltraut Haas, Thomas Gottschalk, Rainer Süß oder Friedrich Schoenfelder auf der Bühne. Ein besonderes Steckenpferd ist dabei immer wieder die humoristische Seite seines Berufes. Reissig ist zudem als Textautor, Moderator, Komponist und Gesangspädagoge tätig und wirkt als Regisseur, Produzent und Manager. So gründete und leitete er als bisher jüngster Festspielintendant Deutschlands über viele Jahre die Geschicke unserer Elblandfestspiele in seiner Heimatstadt.


Heiko Reissig

Martin Shalita - Tenor (USA)

Martin Shalita wurde in Miami (Florida/USA) geboren. Nach erfolgreichem Master-Abschluss im Operngesang an der University of South Florida (Tampa), promovierte er zum Doctor of Musical Arts an der University of Miami. Seine Karriere begann an der Deutschen Oper am Rhein (Düsseldorf). Anschließend wurde er für vier Spielzeiten an das Theater Koblenz engagiert. Wichtige Rollen seines Repertoires sind Tony in Bernsteins „West Side Story“, Dr. Siedler in Benatzkys „Im weißen Rössl“, des Grieux in Massenets „Manon“, Ismael in Verdis „Nabucco“ und Pinkerton in Puccinis „Madama Butterfly“. Im März 2017 war Martin Shalita als Alex in der uraufgeführten Oper „Glare“ von Søren Niels Eichberg am Theater Koblenz zu sehen.  In der Partie des Calaf in „Turandot“ (Premiere April 2017) stellte sich Martin Shalita erstmals dem Cottbuser Publikum vor.  Als Konzertsolist, zu dessen Repertoire u. a. Carl Orffs „Carmina Burana“ sowie der Tenor-Part in Beethovens 9. Sinfonie gehören, trat er in Nordhausen, Stuttgart, Bonn, Salzburg und Buc (Frankreich) auf. Martin Shalita ist ab der Spielzeit 2018/19 festes Mitglied des Opernensembles am Staatstheater Cottbus.




Martin Shalita

Frank Matthias - Bariton

„Alenka und ich kommen gern‘ zu den Elblandfestspielen zurück“, erzählt uns Frank Matthias, „weil es unsere Heimat, unser Brandenburg ist. Immerhin kommen wir aus der Mark! Und Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt sowieso immer am besten“. Ebenso wie Genzel studierte Matthias Gesang an der Berliner Hochschule für Musik, absolvierte zusätzlich ein Aufbaustudium zum Gesangspädagogen, belegte Interpretationskurse unter anderem bei Elisabeth Schwarzkopf, Elia Battaglia und Peter Schreier sowie einen Regiekurs bei Harry Kupfer. Vor allem in Berlin, Brandenburg, an vielen norddeutschen Theatern, in Polen und Tschechien, war und ist er als Opern- und Operettensolist zu erleben, so spielte er unter anderem bis zur Schließung des Hauses mehrere Hauptrollen am Berliner Metropoltheater. Zudem bestimmt eine rege Konzerttätigkeit sein Bühnen-leben, etwa mit romantischen Liedern des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Konzertpartien neben anderen "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms oder die "Carmina Burana" von Carl Orff. Als „Seitensprünge“ bezeichnet der sympathische Berliner seine Arbeiten als Synchronsprecher, Mode-rator, Bühnenautor und Schauspieler. So war er in dem Film "Einstein des Sex" neben Ben Becker in der Regie von Rosa von Praunheim auf der Leinwand zu erleben. Sein Stück für Kinder "Wie der Pinguin und der Eisbär gute Freunde werden" erlebte eine viel beachtete Premiere im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt.



Frank Matthias

Lars Redlich Pop & Musical-Entertainer

Schon lange vor seiner Geburt soll seine Liebe zur Musik angefangen haben, „wahrscheinlich durch das laute Gesinge meines Vaters zur Neuen Deutschen Welle und die sanften Töne von Nicoles ‚Ein bisschen Frieden‘, die meine Mutter abends immer summte“, erzählt uns Lars Redlich.  Mit neun Jahren wurde es dann „ernst“, erst mit der Blockflöte, dann mit der Klarinette, mit der er bei „Jugend Musiziert“ Preise bekam und sie im Schulorchester spielte. Naturgemäß kam als Jugendlicher die Gitarre zum Lagerfeuer dazu und nach seinem Abitur ein Studium der Musik und des Sports auf Lehramt, gefolgt von einem Wechsel zum Studiengang Musical an der Universität der Künste in Berlin. Seitdem spielt, singt und tanzt der immer noch fast jungenhafte Berliner Hauptrollen in „Mamma Mia!“, „Grease“, „Hairspray“ oder der „Rocky Horror Show“, war am Friedrichstadt-Palast zu erleben, sang sich bei Carmen Nebel und im Fernsehgarten des ZDF oder auch mit einer Reihe von TV-Serien in die Herzen der Fernsehzuschauer, bevor wir ihn für die Elblandfestspiele und die Kollegen von „Classic Open Air“ am Berliner Gendarmenmarkt für sich entdeckten. „Ich präsentiere gern‘ Unaustauschbares“, so Redlich, der parallel zu seinen anderen Bühnenleben sein selbstironi-sches Solo-Programm aus Show, Kabarett, Musikcomedy und eigene Songs unter dem Titel „Lars but not least“ ins Leben rief und damit überaus erfolgreich durch das Land tourt.



Lars Redlich

Kim Fisher - Moderation und Gesang

Natürlich hat sie einen ganz "ernst" zu nehmenden Beruf, obwohl man der humorvollen und mitreißenden Moderatorin vielleicht einen ganz anderen zugetraut hätte! Die studierte Berliner Germanistin und Pädagogin Kim Fisher war aber schon als Studentin total von der Fernseharbeit fasziniert und volontierte bei einem lokalen Sender. Sie moderierte später Sendungen wie "So geht´s: Recht" oder "Jetzt reicht´s!" und wurde zeitgleich regelmäßiger Gast bei verschiedenen Talkshows, etwa der "Blond am Freitag" im ZDF. Auch daraus wurde mehr: Mit der Sendung "Riverboat" wurde Kim Fisher als Talkmasterin bundesweit populär. Tatsächlich schaffte sie damt traumhafte Quoten und ist beim Publikum wegen ihrer Offenheit und Natürlichkeit beliebt. Wenn sie sich verplapperte oder aus Wut die Karten ins publikum warf, klatschten die Leute nur umso mehr. Das tat sie bei den Elblandfestspielen im vergangenen Jahr zwar nicht, als sie das erste Mal bei uns war. Jedoch wird uns allen unvergesslich bleiben, wie grandios und sogar sexy sie mit dem Publikum spielte, selbst und gerade dann, als Feuerwehrleute in das Bühnendach kletterten, um einen Brand zu löschen, der aber glücklicherweise keiner war. Unzählige Moderationen in den verschiedensten Sendern der ARD gehören inzwischen in die Biographie, etwa zur "Goldenen Henne", die sie 2001 auch selbst bekam, oder dem Musikpreis "Echo". Kim Fisher war in Fernsehfilmen als Schauspielerin zu sehen und auf Theaterbühnen und Konzertpodien wie dem Berliner Friedrichstadt-Palast, der Kölner Philharmonie oder dem Theater des Westens zu erleben. Dabei war und ist sie auch als Sängerin erfolgreich, so etwa sieben Jahre lang in der Band "Berliner Gala" und startete wenig später eine Solokarriere im deutschen Schager. Daraus folgte ein erstes Album "Jetzt", dann ihr zweites "sein" und schließlich "Follow me". Für ihre sängerischen Leistungen wurde sie mit der "Goldenen Stimmgabel" ausgezeichnet.



Kim Fisher

SOUND OF FIVE  Chor

Drei Sängerinnen (Jasmin Graff, Victoria Budzisch & Leandra Marzluff) und zwei Sänger (Valentin Merk & Nils Berek) bilden zusammen die Gesangsgruppe "Sound of Five". Als junge Gesangstalente mit herausragenden Stimmen fanden sie sich im Landesjugend Jazz-und Popchor Brandenburg der „Young Voices“ unter der Leitung des Berliner Sängers Marc Secara erstmals zusammen. Die Sänger/Innen der "Sound of Five" studieren Jazz und Pop Gesang an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland und blicken jeder, trotz ihrer jungen Jahre, schon bereits jetzt auf eine beachtliche Karriere mit Konzertproduktionen, Plattenaufnahmen und Tourneen zurück. 




Energy Dancers  Showballett

Zum Jubiläum sind auch die Energy Dancers Berlin auf die Bühne der Elblandfestspiele zurückge-kehrt. Ihr vielfältiges Repertoire von über sechzig verschiedenen Enzeldarbietungen reicht von "verrucht"-erotisch bis edel-mondän. Die etwa 30 Tänzerinnen und Tänzer haben Ausbildungen an renommierten in- und ausländischen Ballettschulen erhalten und arbeiteten bereits erfolgreich an Häusern wie dem Friedrichstadt-Palast in Berlin, der Deutschen Oper oder im Deutschen Fernsehballett. Die 28 festen Choreografien und etwa 50 Kostümsätze des Ensembles in der Choreographie von John Wildbrett betten sich in spannende Thematische Rahmen ein, entführen in das "Lido" in Paris ebenso, wie in die Charleston-Welt der Zwanziger Jahre, präsentieren in Petty-Coat und Teddyboy-Look die Nachkriegs-Ära, begleiten in die Tanzwelten Südamerikas, des Orients oder der Walzer europäischer Operettenmetropolen. Als Geheimtipp der Dance Company, die vom Sommerfest des Bundespräsidenten bis zum ZDF-Fernsehgarten ein überall bejubeltes Ensemble ist, zählt ihr "quick change": Tänzerinnen und Tänzer wechseln innerhalb von Sekunden vor den Augen des Publikums die Kostüme.


Energy Dancers

Deutsches Filmorchester Babelsberg

Wenn wir einen „Elblandfestspiel-Oscar“ zu vergeben hätten, dann würde der sicher an dieses wunderbare Orchester gehen, das unsere Festspiele vom ersten Ton an begleitet. So ein „Oscar“ zählt für die Musikerinnen und Musiker des Filmorchesters schon lange zu ihrem Künstlerleben: immerhin haben sie die Verleihung des legendären Filmpreises in Hollywood ebenso musikalisch umrahmt, wie die Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Dabei sah das Anfang der 1990ger Jahre noch ganz anders aus: von der Schließung bedroht haben sich zwei traditionsreiche Orchester, das DEFA-Sinfonieorchester und das Radio Berlin Tanzorchester, zum heutigen Deutschen Filmorchester Babelsberg zusammenschlossen. Seitdem musizieren sie als einziges Filmorchester der Welt historisch gesicherte Interpretation der legendären Ufa-Melodien direkt vom traditionsreichsten Platz dieser legendären Filmstudios und der deutschen Filmgeschichte überhaupt. Doch keinesfalls sind die über 50 Musiker nur den Klängen alter Filmschlager verhaftet: sinfonische Konzerte, Jazz und Pop und nicht zuletzt Operetten- und Musicalabende gehören ebenso zum vielseitigen Klangbild, wie die Zusammenarbeit mit großen internationalen Filmproduktionen und Plattenlabels. Das Orchester gibt im In- und Ausland ständig umjubelte Konzerte. Daher freut es uns ganz besonders, es auch im Jubiläumsjahr auf unserer Elblandbühne begrüßen zu dürfen. Auch wenn wir keinen „Oscar“ verleihen können und nicht in Hollywood sind.
 


Deutsches Filmorchester Babelsberg

Robert Reimer - Dirigent (Luxemburg)

Der Luxemburger Dirigent Robert Reimer war bereits während seines Studiums in Köln und Düsseldorf am Hessischen Staatstheater Darmstadt engagiert. Danach sammelte er Erfahrungen mit so bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Rafael Frühbeckde Bourgos, Michael Schönwandt oder Jiri Belohlavek, bei den Salzburger Festspielen ebenso wie an Opernhäusern in Paris; Brüssel, Barcelona, Copenhagen, Genf, Santiago de Chile, Oslo oder Antwerpen-Gent. Hierzulande gastierte er u. a. in Köln, Essen, Leipzig, Wuppertal, Düsseldorf und Duisburg, wo er im Herbst 2005 mit „Don Giovanni“ debütierte und danach als 1. Kapellmeister viele verschiedene Opern dirigierte. Robert Reimer ist auch als Konzertdirigent international gefragt. Gastspiele führten ihn u. a. an das Pult des Leipziger Gewandhausorchesters, der Philharmonischen Orchester Strasbourg und Luxemburg, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, der Basel Sinfonietta oder der Königlichen Kapelle Copenhagen.


Robert Reimer

Änderungen vorbehalten!


Autor und Programmgestaltung: Dr. Jürgen Hagen

Regie: Peter Fabers

Künstlerische Leitung: Michael Hansen