21. Elblandfestspiele

Die Nacht der tausend Lichter

entfallen leider auf Grund von Corona

Das Ensemble der Elblandfestspiele 2021

Freuen Sie sich auf:


Ute Freudenberg (nur am Freitag, 9. Juli)

Ute Freudenberg ist eine der größten Künstlerinnen des Ostens. Sie steht 2021 bereit, bei den Festspielen mitzuwirken und ihren Superhit „Jugendliebe“ für eine Orchesterbearbeitung freizugeben. Sie studierte an der Musikhochschule Franz Liszt und stellt ihre klassischen Wurzeln unter Beweis. Die überaus populäre und beliebte Schlagerinterpretin ist nicht nur durch ihre bis heute unvergessene «Jugendliebe» deutschlandweit eine Ikone für die Träume ganzer Generationen geworden. Ute Freudenberg bedient darüber hinaus auch die Genres Pop, Deutschrock und Chanson: ihre künstleri-schen Ambitionen bewegen sich vom kommerziellen Mainstream bis hin zu experimentellen Phasen, die aus ihrer Leidenschaft zur Musik heraus stets in qualitativ hochwertigen Musikveröffentlichungen ihren Ausdruck und Erfolg fanden. Weitere Hits zu DDR-Zeiten waren „Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt?“, „Und wieder wird ein Mensch geboren“. 2011 zusammen mit Duett-Partner Christian Lais mit dem Titel „ Auf den Dächern von Berlin“ Platz 1 der deutschen Radio-Schlager-Charts.



Ute Freudenberg

Scorpions Songs Symphonic - Herman Rarebell (nur am Samstag, 10. Juli)

Scorpions Ex-Drummer-Legende Herman Rarebell begleitete 19 Jahre die goldenen Zeiten der Scorpions. Nach rund 100 Millionen verkaufte Bandalben startet der heute 70-Jährige gebürtige Saar-länder noch einmal voll durch: Gemeinsam mit dem „Hurricane Orchestra“ und Band tourt er quer durch Europa. Dabei waren die Songs der Scorpions noch nie in einem symphonischen Gewand als Tourneeprogramm live zu erleben. Über anderthalb Jahre dauerte die Vorbereitungszeit bis sämtliche Scorpions-Hits für jedes Orchesterinstrument arrangiert waren. Bei den meisten Hits ist Rarebell übrigens selbst Mit-Autor, allem voran natürlich „Rock You Like A Hurricaine”. Gemeinsam mit Toby Thalhammer ist sich Rarebell sicher, ein neues musikalisches Erlebnis geschaffen zu haben, das unter anderem im Gewandhaus zu Leipzig zu hören sein wird und Musik- und Ländergrenzen überwindet: so wie seinerzeit kurz vor dem Ende der Sowjetunion, als Rarebell mit Michael Gorbatschow im Kreml über „Wind Of Change” philosophierte.



Herman Rarebell

Anna Maria Kaufmann, Sopran (Kanada) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Sie gehört unzweifelhaft zu den Publikumslieblingen der Wittenberger Festspielgeschichte – so ist es uns eine ganz besondere Freude, dass Anna Maria im kommenden Jahr auf unsere «Elblandbühne» zurückkehrt. Mit ihrer einzigartigen Darbietung der Christine im Musical-Klassiker «Phantom der Oper» gelang Anna Maria an der Seite von Peter Hofmann 1990 der internationale Durchbruch. Seit-dem überzeugt die Ausnahmekünstlerin mit einem breitgefächerten Repertoire aus Musical, Oper und Operette und zählt somit zu den ganz großen Stimmen unserer Zeit. Sie konzertiert weltweit auf den bedeutendsten Bühnen und begeistert mit ihrer klaren und unvergleichlich einfühlsamen Stimme ein Millionenpublikum. Perfektion, Disziplin und ihre bewundernswerte Leidenschaft für die Musik ebne-ten Anna Maria den Weg zu ihrem überwältigenden internationalen Erfolg. Anna Maria Kaufmann brilliert auch als Solistin und sorgt bei ihren Crossover-Konzerten für magische Momente beim Publi-kum. Ihre Stimme lässt Klassik und Pop zu einer kunstvollen Einheit verschmelzen.



Anna Maria Kaufmann

Kathy Kelly, Mezzosopran (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Kathy Kelly, die langjährige Produzentin und Frontfrau der Erfolgsband „The Kelly Family", hat sich in ihrer 30jährigen Sangeskarriere erfolgreich als Solo-Künstlerin im internationalen Musikbuisiness etabliert. In der US-amerikanisch-irischen Musiker-Family startete Kathy ihre beispiellose Karriere. Mit neun Jahren lernte sie Geige und Klavier bei den renommiertesten Lehrern der Konservatorien von Pamplona und Madrid. Das private Musizieren auf den Straßen Europas wurde zur professionellen Einnahmequelle der Familie. Auch in dieser Zeit wurde Kathy von Top-Lehrern unterrichtet und studierte schließlich im Alter von 16 Jahren Geige in Wien. Daneben wurde ihr auch Ballettunterricht erteilt, welchen ein Abschluss als Primaballerina krönte. Als Mitglied der singenden Großfamilie wurde sie gemeinsam mit ihren Geschwistern zur weltbekannten Kultband mit Millionen von Fans und Millionen an verkauften Videos und DVDs. Ihre 20 Millionen verkauften Tonträger, die sie als Produzentin und musikalischer Kopf der Familie wesentlich beeinflusste, erreichten vielfachen Gold- und Platinstatus. 1999 startete sie ihre Solo-Karriere: multitalentiert auch als klassisch ausgebildete Opernsängerin und studierte Musikerin hat die in Irland lebende Künstlerin mittlerweile zahlreiche Longplay-Alben und Single-Auskopplungen veröffentlicht, die sich in den in- wie ausländischen Charts gleichermaßen erfolgreich platzieren konnten. Neben ihren zahlreichen Open-Air-, Hallen- und Gemeinschaftskonzerten, u. a. mit Michael Hirte, Katja Ebstein oder bei „Circus Roncalli & Kelly Family", erweiterte Kathy ihr Repertoire im Bereich der klassischen Musik und meisterte zahlreiche klassische Liederabende und Opernauftritte. Kathy zeichnet dabei ein ganz eigener Stil aus, der von klassischen, spanischen, französischen und irischen Elementen geprägt ist.  Lange Jahre zeichnete sie sich zudem als Produzentin für die musikalische Seite der CD-Produktionen der „Kelly Family“ hauptverantwortlich.



Kathy Kelly

Anne Elisabeth Sorbara, Koloratursopran (Kanada) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Anne Elizabeth Sorbara ist Koloratursopranistin aus Toronto, Kanada. Sie hat Ihren Master in Musik und Gesang bei The Royal Conservatoire of Scotland absolviert. Seitdem wohnt sie in Berlin und studiert bei Prof. Janet Williams. In der Spielzeit 2016/17 übernahm Anne die Rolle der Olympia in Hoffmanns Erzählungen am Stummfilmtheater Delphi Berlin, außerdem trat sie bei der Opera Incognita in München als Frasquita in Bizets Carmen auf. Als Soeur Constance in der Oper ‘Les dialogues des carmélites’ debütierte Anne das Publikum in der Spielzeit 2018/19 bei Sakrale Oper Berlin. Anschließend ging sie als Frasquita in Bizets Carmen mit der Opera Classica Europa auf deutschlandweite Tournee. Im Spätsommer verkörperte sie Papagena wiederum im Rahmen der Opern- und Konzertreihe der Opera Classica Europa. In der Spielzeit 2019/20 ist Anne Elizabeth Sorbara als Solistin an der Hamburger Kammeroper engagiert. Sie wird als Clorinda in Rossinis “Cenerentola”, als Ciboletta in Johann Strauss’ “Eine Nacht in Venedig”, weiterhin als Papagena und nicht zuletzt auch als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte auftreten.




Anne Elisabeth Sorbara

Luzia Tietze, Mezzosopran (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Luzia Tietze begann ihre Ausbildung im Alter von fünfzehn Jahren an der Musikhochschule Freiburg mit einem Vorstudium bei Prof. Reginaldo Pinheiro. Bereits als junge Sängerin war sie mehrfach Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend Musiziert. Ab 2015 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fort, wo sie nun in der Klasse von Frau Prof. Uta Priew studiert. Im November 2019 gewann sie beim Opernwettbewerb Triomphe de l´Art in Brüssel den ersten Preis ihrer Altersklasse und war im Sommer dieses Jahres Stipendiatin der Lotte Lehmann Akademie Perleberg. An ihrer Hochschule ist sie in zahlreichen Opernprojekten auf der Bühne zu erleben, als letztes in der Rolle der Dinah in Trouble in Tahiti von Leonard Bernstein, oder als Périchole in der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach. 2018 debütierte sie mit der Rolle der Lucretia aus The Rape of Lucretia von Benjamin Britten in zwei konzertanten Vorstellungen an der Elbphilharmo-nie Hamburg. Außerdem war sie in dieser Rolle Teil einer szenischen Inszenierung der Oper mit dem Opernregisseur Anthony Pilavachi in Lübeck/Bad Oldesloe. Wichtige Impulse sammelte sie bei Meisterklassen mit Marina Prudenskaya, Dunja Vejzovic, Julia Varady und Michaela Schuster. Auch als Konzertsängerin ist sie aktiv, so sang sie im Juni 2019 solistisch in der Spaur Messe von Wolfgang Amadeus Mozart im Freiburger Münster. In Berlin wurde ihr zum dritten Mal in Folge ein Deutschlandstipendium verliehen.



Luzia Tietze

Jay Alexander, Tenor (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Der in Pforzheim geborene Jay Alexander sorgt mit seinem warmen Timbre regelmäßig für Begeis-terung. Genau so hat er sich bereits bei seinem ersten Auftritt zu unseren Festspielen 2017 in die Herzen des Publikums und der Fernsehzuschauer gesungen. Der Tenor verkörperte bereits zahlreiche Partien an verschiedenen Opernhäusern und ist immer wieder auch in Oratorien und Messen zu hören. Mit Marshall & Alexander sorgt er seit über 20 Jahren deutschlandweit für ausverkaufte Häuser. In seinen eigenen Konzerten lotet der Tenor erfolgreich die Grenzen zwischen klassischer und populärer Musik aus. Nachdem seine beiden Vorgängeralben aus dem Stand auf Platz 1 der deutschen Klassikcharts schossen, erfüllte sich Jay Alexander mit seiner sechsten Solo-CD „Serienhits“ einen langgehegten Traum: Fernsehserien wie „Die Schwarzwaldklinik“, „Derrick“ und „Das Traumschiff“ bescherten einem Millionenpublikum unvergessene Momente einer glanzvollen Fernsehepoche. Alexander ließ die populären Titelmelodien der beliebtesten deutschen Kultserien erstmals mit Texten versehen und so in einem ganz neuen musikalischen Hörerlebnis wiederer-stehen. Mit großem Engagement ist Alexander seit 2013 offizieller Botschafter der „Familienherberge Lebensweg“, in dem Familien mit schwerst- und lebensverkürzt erkrankten Kindern eine Erholung vom Alltag ermöglicht wird.



Jay Alexander

The Dark Tenor (USA) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Als Grenzgänger und Brückenbauer mit über 200.000 verkaufte Alben ehrt ihn sein das Debut-Album gleich mit Goldstatus: Seit 2014 begeistert The Dark Tenor zwischen klassischer und moderner Musik. Der amerikanische Sänger und Songwriter integriert weltbekannte klassische Themen in das aktuelle Soundgewand von Rock- und Popsongs und begeistert damit Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Brachiale Sounds, epochale Shows und filigrane Gefühlsmomente zeichnen seine Musik aus. Voraussichtlich im Herbst 2020 folgt as nächste und somit das vierte Studio-Album. The Dark Tenor: «Mit meiner Musik zeige ich die coole Seite der Klassik auf und hole sie raus aus der elitären Ecke, mache sie vielen Menschen zugänglich. Meine Musik ist wie mein Leben und meine Persönlichkeit: Sie baut Brücken, sie bringt Gegensatze zusammen, sie fusioniert scheinbar weit Entferntes.»



The Dark Tenor

Angelo Raciti, Tenor (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Angelo Raciti ist in der Prignitz längst kein Unbekannter mehr. Seit fast zwanzig Jahren ist er als Künstlerischer Leiter der „Lotte Lehmann Woche“ Perleberg tätig, wenige Jahre später kam in gleicher Funktion die Arbeit für die „Lotte Lehmann Akademie“ hinzu. Alljährlich bringen unsere Festspiele Solisten dieser Akademie auf die Elblandbühne. Bei der Akademie arbeitet Raciti eng mit der US-amerikanischen Kammersängerin Karan Armstrong zusammen, die einst auch seine Gesangslehrerin war. Denn neben seiner Tätigkeit als Künstlerischer Leiter stand und steht Raciti auch selbst auf der Bühne. Neben einem Studium der Anglistik und Germanistik studierte er privat Gesang, zunächst als Bariton, dann als Tenor. Sein Bühnendebüt gab er an der Berliner Universität der Künste, gefolgt von erfolgreichen Debüts in Madama Butterfly am Landetheater Mecklenburg, beim Mittelsächsischen Kultursommer oder in Puccinis Tosca in Berlin. Heute deckt Angelo Raciti ein breites Spektrum an Partien ab, so in den Werken Bizets, Puccinis, Mozarts und Verdis. Sein Operettenrepertoire umfasst Rollen bei Lehàr und Johann Strauss. Mit der Titelpartien in Monteverdis Orfeo ist er auch im Bereich der alten Musik hervorgetreten. Neben Festengagements am Mittelsächsischen Theater oder am Landestheater Mecklenburg war er als Gast in zahlreichen großen Konzertsälen zu erleben, so in der Tonhalle Düsseldorf, im Berliner Konzerthaus, der Hamburger Musikhalle sowie in der Victoria Hall Genf, dabei auch mit einem beachtenswerten Konzertrepertoire.



Angelo Raciti

Dirk Michaelis (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)


Seit 1980 tourt der Berliner Künstler Dirk Michaelis mit eigenen „Rockchansongs“ durch Clubs und Theater - mit großer Band, in Kammerbesetzung, oder auch ganz solo. Ein fünfjähriges Intermezzo Mitte bis Ende der achtziger Jahre als Sänger und Komponist der Gruppe „Karussell“, sollte ihm und der Band einen Kultsong bescheren. Mit seinem als 12jähriger Junge komponierten „Als ich fortging“ nach einem Text von Gisela Steineckert schrieb sich Michaelis in die Geschichte des Ostrock ein. Unzählige Coverversionen im In- und Ausland, aber vor allem sein Duett mit Startenor Josè Carreras machen dieses Lied unsterblich. Heute ist Michaelis offizieller Botschafter der „Deutschen José Carreras Leukämie Stiftung“, sowie dauerhaftes Fördermitglied von „UNICEF“ und „Amnesty International“. Mit seinen „Welthits auf Deutsch“ sang er Titel von Weltstars wie Paul McCartney, U2 oder Sting sehr erfolgreich in seiner Muttersprache ein. Das aktuelle elfte Album „Mir gehörn“ ist nun ein Zurück zu seinen Wurzeln als Geschichtenerzähler und zugleich Aufbruch in eine neue künstlerische Phase. Michaelis will auf eine Reise in sein Innerstes mitnehmen. Zu Orten und Begebenheiten, die jeder kennen könnte oder vielleicht sehr gut nachvollziehen kann.



Dirk Michaelis

Kevin Pabst, Trompete (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Seit Solotrompeter Kevin Pabst im Jahre 1991 geboren wurde und die Leidenschaft zur Musik gefunden hat, fand Jahr für Jahr eine Entwicklung statt, die bis heute anhält. Kevin hatte dabei in jungen Jahren bereits die Ehre mit großen Musikern, Komponisten und Produzenten zusammen zu arbeiten, die seine teils innovativen Ideen vollendeten. Das Jahr 2019 steht hierbei, angeknüpft an das aktuelle Album «#weltreise», unter dem musikalischen Stern seiner Weiterentwicklung. Viele neue Menschen, Kulturen, Länder und musikalische Einflüsse, durfte Kevin in den letzten Monaten kennen lernen. Der «eigene Weg», der mit dem Album «#weltreise» seit 2016 eingeschlagen wurde, wird dabei stetig fortgeführt und erweitert sein Repertiore. Ob als Moderator, Trompetensolist, be-gleitet von einem Pianist, mit eigener Band, gemeinsam mit Gesangssolisten: Bei seinen zahleichen Tourneen, Galaabenden, Kirchenkonzerten, Festzelt- oder auch Open-Air Veranstaltungen, sind alle immer wieder von der einzigartigen Show, von der frischen Darbietungsweise und den modernen Klängen überrascht und begeistert.



Kevin Pabst

Queenz of Piano (Deutschland, Japan) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

«Classical music that rocks!» - damit verbinden die beiden sympathischen Starpianistinnen Virtuosität und Tiefe klassischer Musik mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. In Zeiten, in denen es nicht mehr nur Goethe, sondern auch «Fuck ju Goethe gibt, sprengen sie die Grenzen zwischen Bach & Beats, E- und U-Musik, Hoch- und Popkultur! Im März 2020 erscheint ihr erstes Album, das gemein-sam mit Starproduzent Mousse T. produziert wurde. Parallel dazu startet ihre neue Bühnenshow. Die Queenz of Piano kombinieren Johann Sebastian Bachs Toccata mit Thunderstruck von AC/DC zu einem fulminanten Musikstück. Beethovens «Ode an die Freude» verschmilzt mit der ansteckenden Lebensfreude des «Happy» von Pharrell Williams und Chopins «Revolutionsetüde» trifft mit energie-geladenen Dance Beats auf das «Eye of the Tiger».



Queenz of Piano

Barbara Helfgott, Violine (Österreich) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Bereits mit 5 Jahren begann sie die Geige zu spielen, mit 10 Jahren gewann sie erste Preise und wurde an der Musikuniversität ihrer Heimatstadt Wien als besonders begabtes Kind aufgenommen. Viele erfolgreiche Wettbewerbe und weltweite Auftritte als Solistin und Kammermusikerin folgten. Auch ihre Liebe zur Orchestermusik entdeckte die junge Künstlerin bald und wurde zur jüngsten Konzertmeisterin diverser renommierter Wiener Ensembles. Doch die Erfolge in der klassischen Musik waren nicht genug. Zufällige Kontakte zu großartigen Jazz- und Popmusikern weckten die Neugierde auf andere Stilrichtungen. Schließlich beschloss Barbara, ihre Interessen und Anliegen zu kombinieren und ein ganz eigenes, persönliches Projekt zu kreieren. Sie gründete das «Rondo Vienna», ein Ensemble, das ausschließlich aus Frauen besteht: eine spannende Bereicherung der weltweiten Kulturszene! Es verbindet die Wiener Musiktradition mit aufregenden Pop und Jazzele-menten.



Barbara Helfgott

Kim Fisher, Moderation (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Zum Publikumsliebling unserer Festspiele avanciert, begeisterte sich die Berliner Germanistin und Pädagogin Kim Fisher schon als Studentin für die Fernseharbeit und volontierte folgerichtig bei einem lokalen Sender. Sie moderierte später Sendungen wie So geht´s: Recht" oder Jetzt reicht´s!" und wurde zeitgleich regelmäßiger Gast bei verschiedenen Talkshows, etwa der Blond am Freitag" im ZDF. Mit der Sendung Riverboat" wurde Fisher schließlich als Talkmasterin bundesweit populär. Tatsächlich schaffte sie damit traumhafte Quoten und ist beim Publikum wegen ihrer Offenheit und Natürlichkeit beliebt. Wenn sie sich verplapperte oder aus Wut die Karten ins Publikum warf, klatschten die Leute nur umso mehr. Moderationen in den verschiedensten Anstalten der ARD gehörten und gehören inzwischen in ihre Biografie, etwa zur Goldenen Henne", die sie 2001 auch selbst bekam, oder dem Musikpreis Echo". Fisher war in Fernsehfilmen als Schauspielerin zu sehen und auf Theaterbühnen und Konzertpodien wie dem Berliner Friedrichstadt-Palast, der Kölner Philharmonie oder dem Theater des Westens zu erleben. Dabei war und ist sie auch als Sängerin erfolgreich, so etwa sieben Jahre lang in der Band Berliner Gala" und startete wenig später eine Solokarriere im deutschen Schlager. Daraus folgte ein erstes Album Jetzt", dann ihr zweites Sein" und schließlich Follow me". Für ihre sängerischen Leistungen wurde sie mit der "Goldenen Simmgabel" ausgezeichnet. 



Kim Fisher

Deutsches Filmorchester Babelsberg (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Wenn wir einen „Elblandfestspiel-Oscar“ zu vergeben hätten, dann würde der sicher an dieses wunderbare Orchester gehen, das unsere Festspiele vom ersten Ton an begleitet. So ein „Oscar“ zählt für die Musikerinnen und Musiker des Filmorchesters schon lange zu ihrem Künstlerleben: immerhin haben sie die Verleihung des legendären Filmpreises in Hollywood ebenso musikalisch umrahmt, wie die Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Dabei sah das Anfang der 1990ger Jahre noch ganz anders aus: von der Schließung bedroht haben sich zwei traditionsreiche Orchester, das DEFA-Sinfonieorchester und das Radio Berlin Tanzorchester, zum heutigen Deutschen Filmorchester Babelsberg zusammenschlossen. Seitdem musizieren sie als einziges Filmorchester der Welt historisch gesicherte Interpretation der legendären Ufa-Melodien direkt vom traditionsreichsten Platz dieser legendären Filmstudios und der deutschen Filmgeschichte überhaupt. Doch keinesfalls sind die über 50 Musiker nur den Klängen alter Filmschlager verhaftet: sinfonische Konzerte, Jazz und Pop und nicht zuletzt Operetten- und Musicalabende gehören ebenso zum vielseitigen Klangbild, wie die Zusammenarbeit mit großen internationalen Filmproduktionen und Plattenlabels. Das Orchester gibt im In- und Ausland ständig umjubelte Konzerte. Daher freut es uns ganz besonders, es auch im Jubiläumsjahr auf unserer Elblandbühne begrüßen zu dürfen. Auch wenn wir keinen „Oscar“ verleihen können und nicht in Hollywood sind.
 


Deutsches Filmorchester Babelsberg

Robert Reimer, Dirigent (Luxemburg) (Freitag, 9. Juli u. Samstag, 10. Juli)

Der Luxemburger Dirigent Robert Reimer war bereits während seines Studiums in Köln und Düsseldorf am Hessischen Staatstheater Darmstadt engagiert. Danach sammelte er Erfahrungen mit so bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Rafael Frühbeckde Bourgos, Michael Schönwandt oder Jiri Belohlavek, bei den Salzburger Festspielen ebenso wie an Opernhäusern in Paris; Brüssel, Barcelona, Copenhagen, Genf, Santiago de Chile, Oslo oder Antwerpen-Gent. Hierzulande gastierte er u. a. in Köln, Essen, Leipzig, Wuppertal, Düsseldorf und Duisburg, wo er im Herbst 2005 mit „Don Giovanni“ debütierte und danach als 1. Kapellmeister viele verschiedene Opern dirigierte. Robert Reimer ist auch als Konzertdirigent international gefragt. Gastspiele führten ihn u. a. an das Pult des Leipziger Gewandhausorchesters, der Philharmonischen Orchester Strasbourg und Luxemburg, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, der Basel Sinfonietta oder der Königlichen Kapelle Copenhagen.

Robert Reimer


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