Ein Sommer an der Elbe - Welthits in Wittenberge 

18. ELBLANDFESTSPIELE

14. & 15. Juli 2017 um 20:00 Uhr

Unser Ensemble 2017

Katrin Fuchs - Sopran (Österreich)

Bereits unter Vertrag ist die Wiener Sopranistin Katrin Fuchs, die bereits im Kindesalter in dem Musical «Les Miserábles» bei den Vereinigten Bühnen Wien auf sich aufmerksam machte.

Später studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie an einer Privat-universität ihrer Heimatstadt und schloss das Master-Studium Sologesang mit Auszeichnung ab, diplomierte im Fach Oper und besuchte darüber hinaus den Lehrgang für Klassische Operette, erlangte die Paritätische Bühnenreife im Fach Schauspiel und studierte Musikwissenschaften. Ein erstes Engagement führte Katrin Fuchs an das Theater St. Pölten, wo sie unter anderem als Pippi Langstrumpf und in mehreren weiteren Hauptrollen zu sehen war.

Mit ihren Partien im «Land des Lächelns» und in «Die Zirkusprinzessin» wechselte sie ins Musiktheater, hat u. a. in «Wiener Blut», in der «Csárdásfürstin» im Großen Festspielhaus Salzburg, in der «Fledermaus», im «Vogelhändler» sowie in «Tausend und eine Nacht» sowie schließlich erneut in «Les Miserábles» gesungen, und ist an der Staatsoperette Dresden sowie dem weltgrößten Operettenfestival, im österreichischen Mörbisch, auf der Bühne. Katrin Fuchs war in «Feuerwerk» bereits in einer Gemeinschaftsproduktion der Fernsehsender 3 SAT und ORF III zu erleben, die auch als DVD vertrieben wird. Mit Programmen zu Chansons, Liedern und Couplets von Friedrich Hollaender bis Hermann Leopoldi und «Shake-zart Mospeare» mit Shakespeare-Vertonungen sowie Mozart-Lieder und Arien gastiert sie regelmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Bühnenversion des Film-Klassikers «Die Drei von der Tankstelle» konnte sie in der weiblichen Hauptrolle ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen.


Katrin Fuchs


Michaela Christl - Mezzosopran (Österreich)

Auch die gebürtige Linzerin Michaela Christl konnten wir bereits verpflichten. Die Mezzosopranistin absolvierte ihre Musical- und Sologesangsausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und studierte neben in Privatstunden Gesang, Tanz und Schauspiel an der New York Performance School. Seither war sie in vielen Theater- und Musicalproduktionen zu sehen. So spielte sie u. a. in Wien in der «Elisabeth», in «Rebecca», in der konzertanten Version von «Das Phantom der Oper»  und im «Frühlingserwachen, in Graz in «Hair» sowie in Linz in «Jekyll & Hyde».

In «Sweet Charity» am St. Pauli Theater Hamburg präsentierte sie sich erstmals dem deutschen Publikum, spielte in der Schweiz in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicals «Dracula» und in «Miss Saigon» bei den Thuner Seespielen. Die vielseitige Künstlerin gestaltete die Operette «Der Zigeunerbaron» als One-Woman-Show und begeistert mit ihren Soloprogrammen, die insbesondere dem Chanson gewidmet sind. Auch verkörperte sie die anspruchsvolle Titelrolle im Stück «Edith Piaf – der Spatz von Paris». Die junge Mezzosopranistin spielte in mehreren Opernproduktionen in Wien, in einer Inszenierung von Peter Konwitschnys an der dortigen Staatsoper sowie bei einer Reihe von Opernfestivals. Michaela Christl sang die Titelmelodie zu dem Film «Im Zeichen der Liebe», war in der TV-Serie «Julia, eine ungewöhnliche Frau» und im österreichischen Erfolgskinofilm «Der Räuber» zu sehen. Im Theater «Neue Flora» in Hamburg war Michaela Christl vor drei Jahren in der Premierenbesetzung für die Wiederaufnahme im «Phantom der Oper» zu erleben.


Michaela Christl



Christian Grygas - Bariton

Schon einmal konnten wir zu unseren Festspielen den Schweriner Künstler Christian Grygas erleben, der nach seiner Musicalausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg, zum Studium des klassischen Gesangs an die Musikhochschule Lübeck ging. Seit seinem zweiten Studiensemester steht er regelmäßig auf den verschiedensten Theaterbühnen von Lübeck über Münster, Rostock, Schwerin, Bremen, Wien, Dresden bis Berlin. Mehrere Produktionen führten ihn an die Neuköllner Oper, als Mozart-Interpret an der Kulturbrauerei Berlin und zu regelmäßigen Konzertreisen als Sänger des Lübecker Salon-Ensembles auf das ZDF-Traumschiff. Im Jahre 2001 wurde er als Sänger des Jahres in der Zeitschrift Opernwelt nominiert und gewann drei Jahre später den Jan-Kiepura-Wettbewerb für Operette. Seit der Spielzeit 2005/06 ist Christian Grygas festes Ensemblemitglied der Staatsoperette Dresden, wo er u. a. in der «Lustigen Witwe», in «Boccacio», dem «Wildschütz» oder in «Anything Goes» auf sich aufmerksam machte. An der Komischen Oper Berlin und im Volkstheater Rostock war er im «Weißen Rössl», dem «Zauberer von Oz», in «Kiss me Kate», als «Sherlock Holmes» und in «Jesus Christ Superstar» zu erleben, schließlich auch in Leonard Bernstein Aufsehen erregendem «Candide». Zurzeit singt er u. a. Hauptrollen in der «Zauberflöte», in «Evita» und macht mit seiner außerordentlichen Rollengestaltung und sängerische Präsenz im Deutschen Theater in München auf sich aufmerksam. Große Beachtung fand die CD-Einspielung des Hörspiels von Erich Kästner «Leben in dieser Zeit» beim Kurt-Weill-Fest in Dessau und im Brucknerhaus in Linz. In der Spielzeit 2014/15 war er Gast an der Komischen Oper Berlin und feierte ein Jahr später einen großen Erfolg an seinem Dresdner Stammhaus als ZaZa im «Käfig voller Narren».


Christian Grygas

Alessandro & Hanna Rinella – Tenor & Jazzgesang (Italien / Deutschland)

Mit dem Gesangsduo Alessandro und Hanna Rinella traf ein italienischer Tenor und gebürtiger Römer auf eine renommierte Jazzsängerin aus Norddeutschland. Frisch verheiratet tritt das junge Paar daher auch mit seiner Konzertshow «The Kouple - Jazz and Opera Just Married» auf. Beide Stimmen greifen ineinander, flirten miteinander, necken sich oder lassen auch mal gewaltige Klangausbrüche zu. Manchmal springen die Jazzsängerin und der Tenor in einen Blues oder Popsong - ohne zu vergessen, woher sie kommen. So viel authentische Energie kommt nur vom echten Leben. Alessandro Rinella absolvierte parallel zu seinem Gesangstudium eine Tanz-und Schauspielausbildung u. a. an der «Bernstein School of Musical Theatre». Als lyrischer Tenor hat er bereits auf vier Kontinenten die Hauptrollen aus dem großen Opernrepertoire gesungen. Weltweite Beachtung fand er durch ein gemeinsames Duett «L ́Assenza» mit dem Celtic Woman Star Chloe Agnew und bei seinem Auftritt in einer europaweiten Live Übertragung der ARD vor sechs Millionen Zuschauern der WBO Weltmeisterschaft mit dem Titelsong für Arthur Abraham. Kürzlich trat er mit den Münchner Symphonikern auf und sang in Süddeutschland  in «Carmen» und in «La Traviata», in «Manon» und im «Maskenball». Im Februar 2014 kam sein Crossover Album (Sony Music) heraus, das in den USA mit dem Prager Symphonieorchester und zusammen mit dem Team von Sarah Brightman, Jose Carreras, Placido Domingo und Andrea Boccelli produziert wurde. 

Hanna Rinella begann schon in früher Kindheit auf der Bühne zu stehen - hauptsächlich für Rundfunk-und Fernsehliveübertragungen bei kirchlichen Großveranstaltungen. Ihr  Studium des Jazzgesangs absolvierte sie erfolgreich in Hannover und London. Sie tritt in unterschiedlichen Formationen des Jazz und Pop und trat auf diversen internationalen Festivals im In- und Ausland auf, u. a. beim Montreux Jazz Festival, dem International Jazz Festival Granada und beim Jazz Peru Internacional und gewann Auszeichnungen bei mehreren nationalen und internationalen Jazzwettbewerben. Konzerttourneen führten sie bereits durch die USA, Peru, Costa Rica, Polen, England, Frankreich, Belgien, Serbien, Mazedonien und die Schweiz. Seit über zehn Jahren nimmt die freischaffende Sängerin einen Lehrauftrag für Gesang an ihrer hannoverschen Musikhochschule wahr.


Alessandro u. Hanna Rinella

Carole Alston - Jazzgesang (USA)

Aus den USA kommt die Jazzsängerin Carole Alston zu unseren diesjährigen Festspielen. Als Tochter eines Baptistenpredigers kam sie früh zur kirchlichen Musik, badete förmlich in Spiritual und Gospel, studierte später SchauspielTanz und Gesang an der Howard University College of Fine Arts und wurde unmittelbar nach ihrem Abschluss für zahlreiche Engagements und Tourneen nach Europa engagiert. Theater, Opernhäuser und Musicalbühnen in Zürich, Köln, Karlsruhe, Kaiserslautern, Berlin, Prag, ParisGrazLinz und Wien gehörten zu ihren Stationen. Sie verkörperte erfolgreich zahlreiche Hauptrollen in Musicals wie «Kiss Me, Kate», «Jesus Christ Superstar», «Der Mann von La Mancha» oder in der «West Side Story».

Daneben arbeitete Carole Alston auch als Schauspielerin am Sprechtheater u. a. an der Seite von Karin Dor und Karl Schönbeck, sowie als Sängerin bei TV-Shows, hier unter anderem mit dem Weltstar Jose Carreras. Mit ihrer über beinahe vier Oktaven reichenden Stimme hat sie daneben auch klassische und zeitgenössische Musik gesungen. 2005 und 2006 führte sie ihr eigenes Stück «Tribute To A Blue Lady» über das Leben der Billie Holiday auf. Als Jazzsängerin war sie unter anderem beim Salzburger Jazzherbst, in Wien gemeinsam mit dem Wiener Singverein, in Prag, Paris, Warschau und Istanbul zu erleben.



Eduardo Villegas & Amigos - Latinosounds (Venezuela)

Eduardo Villegas ist mit den karibischen Rhythmen und den Trommeln seiner Heimat Venezuela aufgewachsen. Als Sechzehnjähriger sang er im «Coral Caracas» und sammelte mit Konzerten auf selbstgebauten Bühnen Geld für Bedürftige. In den 1970iger Jahren kam er nach Berlin wo er als Sänger und Mitbegründer der ersten Salsa-Band Deutschlands «Salsanco', Erfolge feierte. Eduardo Villegas war Sänger der Band Latino-Dance-Machine, die in Kanada und Japan Goldene Schallplatten gewann. Sein musikalisches Spektrum erstreckt sich heute von afro-lateinamerikanischen Rhythmen wie Merengue, Salsa, Samba, Guaracha, Chachacha und Son über Latin Jazz bis hin zu Balladen und venezolanischer Folklore. Er trat mehrfach beim Classic-Open-Air am Berliner Gendarmenmarkt und ist auch bei unseren Elblandfestspielen kein Unbekannter mehr, ist regelmäßiger Teilnehmer des Karneval der Kulturen zu Pfingsten in Berlin und schrieb u. a. auch den Titelsong für den 6. Karneval der Kulturen «Carnaval Cultural".

Eduardo Villegas organisierte mehrere humanitäre Einsätze Deutscher Ärzte in Venezuela und gründete dort eine Musikschule für Kinder. Bereits ein Jahr später präsentierten acht Kinder der Musikschule aus San José de Barlovento, einem kleinen Dorf im Norden Venezuelas, ihr Können beim Classic-Open-Air am Berliner Gendarmenmarkt, beim Latino-Classics in Magdeburg und bei einem Musikfestival in La Rochelle/Frankreich. Die Reise der Kinder wurde verfilmt und auf youTube zu finden. Trotz der schwierigen politischen und sozialen Verhältnisse in seiner Heimat Venezuela, organisierte er auch in den letzten Jahren Operationen für Verbrennungsopfer und andere Fälle schwerer Erkrankungen. Mit Unterstützung von Interplast Germany e. V. konnten mehrere Patienten aus Venezuela in Bad Kreuznach operiert werden.

Eduardo Villegas wird von seinen Amigos aus Mexiko und Cuba mit Percussion und Gesang begleitet. Außerdem wird sein Tochter Michelle in diesem Jahr mit auf unserer «Elblandbühne» stehen.



Ilka Wolf  - Musical- und Popgesang

Die erfolgreiche Absolventin der renommierten Joop van den Ende Academy in Hamburg, Ilka Wolf, erhielt bereits als Kind Akkordeon-, Gesangs- und Klavierunterricht, mit 15 Jahren kamen Ballett- und Jazzausbildungen dazu, schon im selben Jahr wurde sie als Genius an das Opernhaus Chemnitz engagiert. Hier spielte sie schon als Studentin auch in «Fame - das Musical»  Bald nach dem Studium sah man sie deutschlandweit in «Grease», in Stuttgart gastierte sie in «La Strada» und «Blue Jeans». In dieser Zeit nahm sie die ersten Titel ihres Debüt-Albums auf, von dem die Single-Auskopplung «Tatsächliche Liebe» auf Platz 1 der konservativen Airplay-Charts landete. Auftritte bei großen Schlagerparaden in Hannover, München, Köln und Hamburg folgten, schließlich begleitete Ilka Wolf den französischen Pianisten Richard Clayderman bei seiner «Romantique Tour» in mehreren deutschen Städten. Fernsehauftritte bei Bernhard Brink und Stefan Mross sowie im dänischen Fernsehen ergänzen ihr musikalisches Profil, das erstmals vor zwei Jahren mit dem Musikpreis «Apollo» im Newcomer Bereich ausgezeichnet wurde.


Ilka Wolf


Volker Jung - Swing

Der junge gebürtige Berliner Volker Jung erlernte einen Handwerksberuf, doch schon während dieser Ausbildung begleitete ihn die Musik. Mit einem Stimmumfang von drei Oktaven steht er nach intensiven Jahren professioneller Stimmbildung und Bühnenarbeit neben fast allen Größen unserer Unterhaltungskunst auf der Bühne. Seine große Liebe gehört inzwischen dem Swing. So hat er sein aktuelles Soloprogramm «Swing is Live & Live is Music» betitelt, inspiriert von grandiosen Entertainern und Swing-Legenden wie Frank Sinatra oder Dean Martin.


Volker Jung

Verena Knirck - Sopran 

Die Stuttgarterin Verena Knirck kommt als Förderpreisträgerin der Lotte-Lehmann-Woche 2016 der Stadt Perleberg zu uns. Nach einem Gesangsstudium in Mannheim und bei einer laufenden Ausbildung in ihrer Heimatstadt  entdeckte sie an der dortigen Staatsoper auch ihre Liebe zur Bühne und trat in mehreren, auch preisgekrönten, Produktionen der zeitoper und der Jungen Oper auf. Verena Knirck wirkte in verschiedenen Produktionen der Mannheimer Opernschule mit und verkörperte vor gut einem Jahr bei der Uraufführung der Oper «Wasseratmung» von Friedrich Stockmeier ihre erste Opernhauptrolle. Regelmäßige Konzertauftritte runden ihre künstlerische Tätigkeit ab. Die junge Sopranistin ist Ehrensenatorin der Mannheimer Musikhochschule.


Verena Knirck

Jens Riewa Moderation

Wir freuen uns, dass der beliebte Moderator und Nachrichtensprecher bei der ARD-«Tagesschau» und beim NDR-«Hamburg Journal», Jens Riewa, unser Sommerhit-Programm 2017 für Sie moderieren wird.

Der im brandenburgischen Lübbenau geborene ausgebildete Flugloste absolvierte anschließend eine Moderatorenausbildung beim Berliner Rundfunk, bevor er einen Eignungstest als Sprecher beim Fernsehen der DDR bestand, dort eine Kindersendung moderierte und später beim Jugendradio «DT64» arbeitete. Mitte der 1990iger Jahre moderierte Jens Riewa auf Einladung von Dieter Thomas Heck fast siebzig Ausgaben der «Deutschen Schlagerparade» der ARD, präsentierte mehrfach die Vorentscheide zum «Eurovision Song Contest» und war für den damaligen Ostdeutschen Rundfunk ORB, dem heutigen rbb, als Moderator der Sendung «Wunderschönes Brandenburg» auf den Fernsehbildschirmen zu erleben. Seit 1995 moderiert Jens Riewa die 20:00 Uhr-Hauptausgabe der «Tagesschau».


Jens Riewa

Energy Dancers Berlin - Showballett

Die Energy Dancers Berlin unter der Leitung von John Wildbrett stehen seit über zwanzig Jahren bundesweit und auch international bei Galaveranstaltungen, Unterhaltungsshows, Schiffs-Engagements oder Varieté-Gastspiele überaus erfolgreich auf der Bühne. Alle Tänzer und Tänzerinnen verfügen über eine professionelle Tanzausbildung an renomierten in- und ausländischen Ballettschulen und arbeiteten bereits erfolgreich an verschiedenen Varieté- und Theaterbühnen, so  am Friedrichstadtpalast Berlin, der Deutschen Oper Berlin und beim Deutschen Fernsehballett. Das Showballett ist inzwischen auf über 30 Profi-Tänzerinnen und -tänzer angewachsen, die sowohl in kleiner als auch in großer Besetzung und mit bühnenfüllender Präsenz bis zehn Tänzerinnen und drei Tänzer erleben lässt. Thematische Shows zu verschiedenen Epochen der Geschichte oder musikalischen Genres sind die Spezialität des Showballetts, das zudem über einen beeindruckenden Fundus an Kostümen verfügt. Von knisternder Erotic bis zur etablierten Klassik machen die Energy Dancers immer wieder neu stilsicher, tänzerisch perfekt und choreographisch aufregend von sich reden.


Energy Dancers Showballett

Deutsches Filmorchester Babelsberg

Als sich Anfang der 1990ger Jahre zwei traditionsreiche Orchester, das DEFA-Sinfonieorchester und das Radio Berlin Tanzorchester, zum Filmorchester Babelsberg zusammenschlossen, haben die Mitglieder der beiden von der Schließung bedrohten Klangkörper nicht nur das Beste für sich selbst getan: Sie bieten seitdem auch die unverwechselbare Möglichkeit, das einzige Filmorchester weltweit für die historisch gesicherte Interpretation der legendären Ufa-Melodien direkt vom traditionsreichsten Platz dieser legendären Filmstudios und der deutschen Filmgeschichte überhaupt zu verpflichten. Doch keinesfalls sind die über 50 Musiker nur den Klängen alter Filmschlager verhaftet: sinfonische Konzerte, Jazz und Pop und nicht zuletzt Operetten- und Musicalabende gehören ebenso zum vielseitigen Klangbild der Formation, wie die Zusammenarbeit mit großen internationalen Filmpro-duktionen und Plattenlabels. Das Orchester gibt im In- und Ausland ständig umjubelte Konzerte und hat sowohl die Oscar-Verleihung in Hollywood als auch die Internationalen Filmfestspiele in Berlin musikalisch begleitet. Die Elblandfestspiele Wittenberge verdanken den Potsdamer Musikerinnen und Musikern von der ersten Stunde an bleibende musikalische Erlebnisse.


Deutsches Filmorchester Babelsberg

Robert Reimer - Dirigent (Luxemburg)

Der Luxemburger Dirigent Robert Reimer war bereits während seines Studiums in Köln und Düsseldorf am Hessischen Staatstheater Darmstadt engagiert. Danach sammelte er Erfahrungen mit so bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Rafael Frühbeckde Bourgos, Michael Schönwandt oder Jiri Belohlavek, bei den Salzburger Festspielen ebenso wie an Opernhäusern in Paris; Brüssel, Barcelona, Copenhagen, Genf, Santiago de Chile, Oslo oder Antwerpen-Gent. Hierzulande gastierte er u. a. in Köln, Essen, Leipzig, Wuppertal, Düsseldorf und Duisburg, wo er im Herbst 2005 mit «Don Giovanni» debütierte und danach als 1. Kapellmeister viele verschiedene Opern dirigierte. Unerlässlich für einen Dirigenten - die Vielfalt der Orchesterarbeit. Robert Reimer ist auch als Konzertdirigent international gefragt. Gastspiele führten ihn u. a. an das Pult des Leipziger Gewandhausorchesters, der Philharmonischen Orchester Strasbourg und Luxemburg, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, der Basel Sinfonietta oder der Königlichen Kapelle Copenhagen. 


Robert Reimer

Matthias Hille & Jörg Jüsche - Pantomimen

Unsere beiden Berliner Freunde begleiten die Elblandfestspiele seit vielen Jahren und werden auch in diesem Jahr wieder vor... hinter... neben... und auf der Bühne als «Co-Moderatoren», Spielleute und Animateure unser Publikum durch das Bühnenprogramm begleiten.



Matthias Hille u. Jörg Jüsche

Autor und Programmgestaltung: Dr. Jürgen Hagen

Regie: Peter Fabers

Künstlerische Leitung: Michael Hansen

  


Änderungen vorbehalten!