19. Elblandfestspiele

Zauber der Musik - Classics, Show & Evergreens

13. & 14. Juli 2018
20:00 Uhr

Unser Ensemble 2018


Kim Fisher (Moderation und Gesang)

Die Berliner Germanistin und Pädagogin Kim Fisher war schon als Studentin von der Fernseharbeit fasziniert und volontierte bei einem lokalen Sender. Sie moderierte später Sendungen wie „So geht's: Recht“ oder „Jetzt reicht's!“ und wurde zeitgleich regelmäßiger Gast bei verschiedenen Talkshow-runden. Denn Fisher war nebenbei auch als Sängerin erfolgreich, sang sieben Jahre lang in der Band „Berliner Gala“, startete wenig später eine Solokarriere im deutschen Schlager. Daraus folgte ein erstes Album „Jetzt“, dann ihr zweites „Sein“ und schließlich „Follow me“. Mit der Sendung „Riverboat“ wurde Kim Fisher bundesweit bekannt. Tatsächlich schaffte sie damit traumhafte Quoten und war beim Publikum gerade aufgrund ihrer Offenheit und Natürlichkeit beliebt. Wenn sie sich verplapperte oder aus Wut die Karten ins Publikum warf, klatschten die Leute nur umso mehr. Auch stand sie für den Prototyp einer unabhängigen, erfolgreichen und freiheitsliebenden Frau, die weiß, was sie will.




Kim Fisher

Tom Gaebel (Sänger & Entertainer)

Der aus Westfalen stammende Sänger, Entertainer und Bandleader Tom Gaebel erlernte neben dem Geigenspiel autodidaktisch das Musizieren mit Schlagzeug und Posaune, bevor er acht Jahre lang am Conservatorium Amsterdam Musik mit dem Hauptfach Jazzgesang studierte. Schon als Student trat er erfolgreich bei den weltgrößten Jazzfestivals auf und sang die Filmmusik für den holländischen Kinofilm "Alice im Wunderland" ein. Seit fast fünfzehn Jahren nun geht "Dr. Swing", wie er von seinen Fans liebevoll genannt wird, mit seiner Band und den populärsten Titeln von Frank Sinatra auf Tour. Etwa ebenso lange ist er bei Fernsehauftritten, zu großen Silvestergalas oder den Shows zum "Red Nose Day" zu erleben, einer europaweiten Spendenaktion für Kinder. Bereits dreimal in Gold und zweimal in Platin gewannen "Tom Gaebel & Band" den German Jazz Award. Als umjubelter Gast bei der Düsseldorfer Jazz-Rally, dem Kemptener Jazzfrühling, den Jazzopen Stuttgart, dem Mittelrhein Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival und bei den Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt macht er immer wieder auf sich aufmerksam. 2014 veröffentlicht Tom Gaebel bereits sein sechstes Album, auf dem größtenteils Eigenkom-positionen zu hören sind.



Tom Gaebel

Anita & Alexandra Hofmann 

Das Gesangsduo Anita & Alexandra Hofmann ist aus dem deutschen Schlager nicht mehr wegzu-denken – und dabei zugleich in der Volksmusik mehr als „zu Hause“. Schon im Alter von sechs und neun Jahren zog es die Mädchen auf die Bühne. Seit 1989 treten die Schwestern mit einer eigenen Musikshow, einer Mischung aus Rock 'n' Roll, Volksmusik, Schlager und Pop auf. Schon ein Jahr später erschienen erste Alben mit volkstümlichen Schlagern, später entwickelte sich ihr Repertoire hin zu modernen Schlagern. Ihrem ersten Fernseh-Auftritt in der ARD-Sendung „Musikanten sind da“ folgten Tourneen „Grenzenlos“ quer durch Deutschland und schließlich die eigenen SWR-Fernsehshows „Sommerparty“ und  „Partyzeit – ein bisschen Spaß muss sein“. Vor vier Jahren feierten Anita & Alexandra Hofmann ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einem Fanwochenende, einer Jubiläumstournee sowie einem Buch unter dem Motto „Wir“. Die Schwestern sind Preisträgerinnen des Herbert-Roth-Festivals der Volksmusik, platzierten sich wiederholt erfolgreich beim Grand Prix der Volksmusik, gewannen unter anderem mehrfach die „Krone der Volksmusik“, die „Goldene Stimmgabel“ sowie die „Schlagerparade der Volksmusik“.



Anita u. Alexandra Hofmann


Grazia & Jay (Grazia Gioffre & Peter Gielgen alias Jay)

Grazia & Jay – eigentlich Grazia Gioffre und Peter Gielgen – werden in der Fachwelt als das Traumpaar des deutschsprachigen Italo-Schlagers gefeiert. Sie verkörpern eine Allianz, wie sie nicht schöner sein könnte: aus einer gebürtigen Italienerin und einem echten „kölsche Jung“. Es scheint, als hätten sich zwei Künstler gefunden, die immer „füreinander bestimmt“ waren – und welche bessere Symbiose kann es für die Interpretation von Titeln wie Tozzi’s „Gloria“ oder das „Ti amo“ schon geben? Grazia und Jay sind nicht nur auf der Bühne ein Duo. Auch im Privatleben ein Ehepaar sind sie ein echtes Traumpaar. Da muss wahre Liebe im Spiel sein, so wie in ihrem jüngsten Titel “Amore mio” aus ihrem jüngsten Album „Il Numero Due“ aus dem vergangenen Jahr.


Grazia und Jay

Carolin Löffler (Mezzosopran) 

Aus Hessen stammt Carolin Löffler, die vor gut zehn Jahren ihr Stipendiatsstudium Schauspiel, Tanz und Gesang abschloss, bevor sie an der Universität der Künste in Berlin zur Mezzosopranistin ausgebildet wurde. 2011 wurde sie von der renommierten Zeitschrift „Opernwelt“ für ihre Mitwirkung in der „Besten Produktion des Jahres“ nominiert, anschließend ergänzte sie ihre Ausbildung durch den Besuch einer Reihe von Opernklassen, unter anderem als Stipendiatin der Musikhochschule Basel und der Schola Cantorum Brasiliensis. In unserer Region ist sie als Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg, durch ihre Mitwirkung bei den Classic Open Air am Berliner Gendarmenmarkt sowie durch gemeinsame Konzerte mit den Brandenburger Symphonikern und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin bekannt. Doch auch national, so am Theater Nordhausen oder dem Staatstheater Braunschweig macht Carolin Löffler von sich hören.


Carolin Löffler

Viktor Shevchenko (Bassbariton) 

Der russische Bassbariton Viktor Shevchenko studierte zunächst Violine in einer Musikschule, absolvierte anschließend ein Studium im Chor- und Orchester-Dirigieren und beendete 2010 seine Ausbildungen an der Gesangsfakultät der „A. V. Nezhdanova“ National Academy of Music in Odessa. Bereits ein Jahr zuvor begann er seine Karriere als Solist des Nationalen Akademischen Opern- und Balletttheaters, ebenfalls in Odessa. Viktor Shevchenko hat überaus erfolgreich am Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg teilgenommen, ebenso am Internationalen Opern-Werkstatt-Festival in der Schweiz. Vor zwei Jahren debütierte er auf der Bühne der Wiener Staatsoper.



Viktor Shevchenko

Tenöre4you (Toni Di Napoli & Pietro Pato)

“Tenöre4you” – das sind Toni Di Napoli & Pietro Pato, die dem Publikum eine perfekte Pop-Klassik-Mischung mit grandiosem, erstklassigem Live-Gesang in italienischen Gesangsstilen darbieten. Toni Di Napoli glänzt dabei facettenreich in der Interpretation und virtuos in der Stimme, mit Leichtigkeit wechselt er zwischen den Musikstilen und zieht alle Register seines Könnens. Soloauftritte beim Film-Festival in Venedig, der Toscana-Operngala und mehrere Produktionen mit bekannten Künstlern etablierten ihn bereits längst in der europäischen Musik- und Fernsehszene. Pietro Pato interpretiert gefühlvoll und ausdrucksstark mit angenehm warmer, weicher Stimme Welthits der Popmusik. Bei Gospels und Spirituals, Blues und Soul jedoch ist er in seinem wahren Element und stellt seine Vielseitigkeit unter Beweis. Bis heute blickt er auf 35 erste Plätze bei Festivals und fünf Grand-Prix-Teilnahmen in Europa zurück.



Tenöre4you

Julia Schuhmacher (Sopran)

Die Perlebergerin Julia Schuhmacher wurde als Preisträgerin der Lotte Lehmann Akademie ihrer Heimatstadt zu den Elblandfestspielen 2018 eingeladen. Schon als 6-Jährige begeisterte sie bei einer Schulaufführung. Heute spricht die us-amerikanische Sopranistin Karan Armstrong, Dozentin der Perleberger Akademie, von ihr als einem Talent, das sie im Auge behalten werde. Schuhmacher studierte bis zum Frühjahr dieses Jahres an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wechselte während der Ausbildung vom Mezzosopran- zum Sopranfach. In den letzten beiden Jahren war sie Teilnehmerin der Lotte Lehmann Sommerakademie in Perleberg und mit dem Ensemble „Damen und Herren Kranzler“ und ihren Interpretationen von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Abraham, Werner Richard Heymann und Friedrich Hollaender Publikumsliebling der Konzertreihe „Carte Blanche“ Heiligendamm. Neben der Mitwirkung in zahlreichen Operninszenierungen, darunter „Pulcinella“ von Igor Strawinsky, „Ein Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy oder der Mozart‘schen „Zauberflöte“, war Schuhmacher auch in der „Carmina Burana“ zu erleben. Dem Publikum ihrer Heimatregion ist sie durch ihre Mitwirkung beim Musical „The Ghost“ und beim „Best of Musical“ mit Sascha Krebs in bester Erinnerung.



Julia Schuhmacher

Juliane Bookhagen (Mezzosopran)

Ebenfalls als Preisträgerin der Lotte Lehmann Woche Perleberg wurde die junge Mezzosopranistin Juliane Bookhagen zu den diesjährigen Elblandfestspielen eingeladen. Sie wuchs im Havelland auf und begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren auf der Geige, bevor sie im Alter von 15 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht an der Musikschule Rathenow erhielt. 2012 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock auf. Meisterkurse ermöglichten ihr eine intensive Arbeit mit Thomas Quasthoff, Siegfried Jerusalem, Rudolf Piernay und Peter Sefcik. Erste Engagements führten Julia Bookhagen an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. Sie war Publikumspreisträgerin beim 18. "Maritim Musikpreis" Timmendorf 2017 und ist Stipendiatin von „Yehudi Menuhin Live Music Now“. Dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen Musik nahe zu bringen, die nicht in Konzerte gehen können: durch kostenlose Auftritte junger Künstler in Krankenhäusern und Kinderheimen, Altenheimen und Hospizen, Behinderten-wohnstätten oder sogar Gefängnissen und Ghettos unter dem Motto "Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude". Die junge Künstlerin ist den Prignitzern durch Auftritte im vergangenen Jahr im Rahmen ihres Stipendiats in Perleberg, Wittenberge und auf Schloss Grube bekannt. Zudem trat sie beim Kammermusikfest Schubertiade in Rostock und bereits zum dritten Mal bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern auf.



Juliane Bookhagen

SOUND OF FIVE  Chor

Drei Sängerinnen (Jasmin Graff, Victoria Budzisch & Leandra Marzluff) und zwei Sänger (Valentin Merk & Peter Stanowsky) bilden zusammen die Gesangsgruppe "Sound of Five". Als junge Gesangstalente mit herausragenden Stimmen fanden sie sich im Landesjugend Jazz-und Popchor Brandenburg der „Young Voices“ unter der Leitung des Berliner Sängers Marc Secara erstmals zusammen. Die Sänger/Innen der "Sound of Five" studieren Jazz und Pop Gesang an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland und blicken jeder, trotz ihrer jungen Jahre, schon bereits jetzt auf eine beachtliche Karriere mit Konzertproduktionen, Plattenaufnahmen und Tourneen zurück. 


Sound Of Five

Theater Feuervogel

Eindrucksvolle Inszenierungen mit grandiosen Kulissen und ausgefallenen Bühnenbauten, sowie faszinierende Luftartistik- und Feuershows stellen das facettenreiche Spektrum des Theaters Feuervogel dar. Feuer, Rhythmus, Tanz und das unverkennbare Maskenspiel ließen Feuervogel seit seiner Gründung 1993 zu einer in ihrer Darstellung wohl populärsten Gruppe in Europa werden. Feuervogel verfügt über eine einzigartige Theatersprache, die berührt und verführt zugleich. Poetisch, anmutig, witzig-skurril - voller Überraschungen und innovativem Geist.





Theater Feuervogel

Filips Brass Band - Blechblasquintett

Die Brass Band wurde 2006 gegründet und steht unter der musikalischen Leitung von Mihai Filip. Zum Ensemble gehören: Philip Shunn, Jakob Shunn, Simon Shunn, Heiko Leu und Mihai Filip.



Deutsches Filmorchester Babelsberg

Als sich Anfang der 1990ger Jahre zwei traditionsreiche Orchester, das DEFA-Sinfonieorchester und das Radio Berlin Tanzorchester, zum Filmorchester Babelsberg zusammenschlossen, haben die Mitglieder der beiden von der Schließung bedrohten Klangkörper nicht nur das Beste für sich selbst getan: Sie bieten seitdem auch die unverwechselbare Möglichkeit, das einzige Filmorchester weltweit für die historisch gesicherte Interpretation der legendären Ufa-Melodien direkt vom traditionsreichsten Platz dieser legendären Filmstudios und der deutschen Filmgeschichte überhaupt zu verpflichten. Doch keinesfalls sind die über 50 Musiker nur den Klängen alter Filmschlager verhaftet: sinfonische Konzerte, Jazz und Pop und nicht zuletzt Operetten- und Musicalabende gehören ebenso zum vielseitigen Klangbild der Formation, wie die Zusammenarbeit mit großen internationalen Filmpro-duktionen und Plattenlabels. Das Orchester gibt im In- und Ausland ständig umjubelte Konzerte und hat sowohl die "Oscar-Verleihung" in Hollywood als auch die Internationalen Filmfestspiele in Berlin musikalisch begleitet. Die Elblandfestspiele Wittenberge verdanken den Potsdamer Musikerinnen und Musikern von der ersten Stunde an bleibende musikalische Erlebnisse.



Deutsches Filmorchester Babelsberg

Robert Reimer Dirigent (Luxemburg)

Der Luxemburger Dirigent Robert Reimer war bereits während seines Studiums in Köln und Düsseldorf am Hessischen Staatstheater Darmstadt engagiert. Danach sammelte er Erfahrungen mit so bedeutenden Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Rafael Frühbeckde Bourgos, Michael Schönwandt oder Jiri Belohlavek, bei den Salzburger Festspielen ebenso wie an Opernhäusern in Paris; Brüssel, Barcelona, Copenhagen, Genf, Santiago de Chile, Oslo oder Antwerpen-Gent. Hierzulande gastierte er u. a. in Köln, Essen, Leipzig, Wuppertal, Düsseldorf und Duisburg, wo er im Herbst 2005 mit «Don Giovanni» debütierte und danach als 1. Kapellmeister viele verschiedene Opern dirigierte. Unerlässlich für einen Dirigenten - die Vielfalt der Orchesterarbeit. Robert Reimer ist auch als Konzertdirigent international gefragt. Gastspiele führten ihn u. a. an das Pult des Leipziger Gewandhausorchesters, der Philharmonischen Orchester Strasbourg und Luxemburg, des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, der Basel Sinfonietta oder der Königlichen Kapelle Copenhagen. 



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Robert Reimer

Autor und Programmgestaltung: Dr. Jürgen Hagen

Regie: Peter Fabers

Künstlerische Leitung: Michael Hansen